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Spielen wir überhaupt? Und wenn ja: Wie denn? Drucken E-Mail
Geschrieben von Tobias Christian   
Sunday, 29. November 2009

Das waren die zwei großen Fragen, die sich die Herren 1 die Woche über immer wieder stellten. Bei fünf verletzungsbedingten Ausfällen und einem bis zum Wochenende noch krankgeschriebenen Spieler, stand lange im Raum ob wir überhaupt 6 Leute aufs Feld stellen konnten. Samstags dann die Erleichterung: Wir können zu sechst antreten. Nur wer spielt welche Position? Zuspiel war klar, da hier die Auswahl doch recht eingegrenzt ist. Und sonst? Kein etatmäßiger Mittelblocker war gesund. Und sonst eigentlich nur vier Außenangreifer und ein planmäßiger Libero. Letztendlich schien uns dann folgende Aufstellung am sinnvollsten:

Zuspiel: Tobias

Außenangriff: Seb und Jakob

Mitte: Georg und Bastl

Diagonal: Chris


Der erste Satz begann eigentlich wie erwartet. Zwar konnte man soweit ganz gut mithalten, aber dennoch hatte man das Gefühl, dass Durlach leicht die Nase vorne hatte. Immerhin war Durlach auch mit 11 Mann angetreten. Trotzdem schien sich beim Stand von 12:15 ein kleines Wunder anzubahnen, als der Helmstadter Zuspieler zum zweiten Mal zum Aufschlag kam. Schon beim ersten Durchgang hatte der TS Durlach sichtlich Probleme und kassierte prompt 4 Punkte in Folge. Der zweite Aufschlagdurchgang sollte jedoch auch der Letzte werden. Sage und schreibe 12 Punkte kassierte Durlach hier in Folge. Typischer Ballwechsel: Aufschlag Tobias, schlechte Annahme Durlach hoch in die Netzmitte wo Ersatz-Mittelblocker Sebastian Altermann keinerlei Probleme hatte den Ball vor der 3m-Linie zu platzieren. Unglaubliche 16 von 25 Punkten wurden in dieser Aufstellung so oder so ähnlich erzielt. Lediglich der Satzball wurde dann mannschaftsdienlich im Aufschlag vergeben. Trotz dieses kleinen Makels, ging der Satz überraschend mit 25:17 an Helmstadt.

Die restlichen drei Sätze lassen sich dann recht schnell zusammenfassen, da alle annähernd gleich verliefen. Durlach hatte sich auf die Helmstadter Angriffe gut eingestellt (was aufgrund des Spielermangels ja auch zu erwarten war) und zog Punkt für Punkt davon. Wie schon im ersten Saisonspiel gegen Blankenloch und auch im Spiel gegen Mannheim 1 fehlten hier schlichtweg weitereSpieler. Sonst hätte man wohlmöglich auch dieses Spiel gewonnen. Eventuell werden wir dies ja im Rückspiel unter Beweis stellen können. Mannheim 2 hat ja schon leidlich erfahren müssen, was passieren kann, wenn mal mehr als sechs Helmstadter Spieler anwesend sind.
Eine kleine Szene gabs dann aber doch noch im Spiel, die zumindest einmal erwähnenswert war:
Der dritte Satz, 6:8 aus Sicht des TS Durlach. Deren Angriff endet erfolgreich, 7:8 die Folge. Denkt man. Wie das Schiedsgericht richtig bemerkte, hatte sich jedoch ein Rotationsfehler auf Durlacher Seite eingeschlichen. Folglich wird das Spiel zurückgedreht, Punkte aberkannt und das Aufschlagsrecht wechselt auf Helmstadter Seite. Soweit auch geschehen. Wieso dann jedoch plötzlich ein 6:5 aus Helmstadter Sicht auf der Tafel stand, begriff glaub ich keiner der Spieler auf beiden Seiten. Obwohl Durlach offensichtlich einen Fehler begangen hatte, trugen sie keine Konsequenzen davon, da die Punktedifferenz die selbe blieb, als ob nie etwas passiert wäre. Auch zwischen Anzeigetafel und Spielberichtsbogen bestand eine deutliche Differenz. Wer hier etwas versäumt hat und das Wieso und Warum drumrum, war in dieser wirren Situation auf jeden Fall nicht zu klären, ein dickes Fragezeichen bleibt auf jeden Fall bestehen. Ausschlaggebend für das Spielergebnis war es letztlich sowieso nicht. Aber wenn man mal kein Glück hat, kommt eben meistens auch noch Pech hinzu...

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