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Nach dem gescheiterten ersten Spieltag und den darauffolgenden 2 Wochen ohne Training, gab es diese Woche nun endlich die ersten positiven Nachrichten nach der eigentlich gut verlaufenen Vorbereitung: Marc Wisser und Ergänzungsspieler Philip Grabenstein haben Spielerpässe erhalten, Krankheiten und Verletzungen wurden teilweise auskuriert und die Stimmung in der Mannschaft steigt allmählich auch wieder an. Gute Vorraussetzungen also für unser Spiel gegen den TV Eppingen?
Nicht ganz. Zwar meldeten sich Sebastian Kallus, Richard Nitsche und Tobias Christian wieder fit, für eine ganze Mannschaft reicht es selbst mit den zwei fitten (und spielberechtigten!) Mittelblockern nicht. Unser dritter Mittelblocker Stephan Kulick hat sich familiär bedingt eine Auszeit genommen. Außenangreifer Christian Walk klagt nach wie vor noch über Schulterprobleme und wurde daher die ersten zwei Sätze vorsichtshalber geschont. Seinen Job übernahm Ralf Gfrerer, dessen Knie auch noch nicht voll belastbar ist. Dem Posten als Coach übernahm wie schon in Feudenheim Langzeitinvalide Georg Nitsche, der jedoch nach eigenen Aussagen in ca. vier Wochen wieder ins Training einsteigen möchte. Möglicherweise wird er also noch vor der Winterpause die Mannschaft verstärken. Zum Spiel: Da unser Ziel in dieser Saison nach wie vor der Aufstieg ist, kam für das vermeindlich leichte Spiel gegen den aufsteiger aus Eppingen nur ein Sieg in Frage. Nach einem schnellen 3:0 begann unser Gegner jedoch auch mitzuspielen und zeigte warum sie Aufgestiegen sind. So entwickelte sich ein relativ enger erster Satz, den wir zwar im Angriff dominierten, jedoch zu viele Bälle in der Abwehr verschenkten. Immer wieder schaffte es der TV Eppingen die von uns herausgespielte kleine Führung zunichte zu machen, konnte selbst jedoch nie davonziehen. Mit den besseren Nerven gewannen wir letztlich mit 25:23. Satz zwei versprach dann Besserung. Insbesondere das Zuspiel und in der Abwehr stabilisierten sich ein wenig und wir konnten zeitweise zeigen warum wir aufsteigen wollen. 25:11 hieß es am Ende überdeutlich. Endlich kam auch wieder ein wenig Spielfreude auf. Aber wie es so im Aallgemeinen ist, neigt man schnell zum Übermut. Satz drei begann folglich alles andere als gut. Die bis dato (aus Zuspielersicht) ordentliche Annahme brach gleich zu Beginn weg. Folglich hatten auch die Angreifer mit ungenaueren Bällen zu kämpfen und die Erfolgsquote sank drastisch. Die Eppinger hingegen witterten ihre Chance und zogen Punkt für Punkt davon. Beim Stand von 21:16 gegen Helmstadt beschlossen einige Spieler dann doch keinen vierten Satz spielen zu wollen. Insbesondere zwei kleinere Aufschlagserien und eine aufgewachte Feldabwehr brachten uns auf 21:23 heran, ehe der TV Eppingen seinen ersten Satzball hatte. Durch den nun gewechten Kampfgeist wurde dieser jedoch in einem langen Ballwechsel abgewehrt. 22:24. Durch konstant gezielte Aufschläge, gute Blockaktionen und letztendlich auch den größeren Siegeswillen, hieß es am Ende dann tatsächlich noch 26:24 für Helmstadt. Das erste 3:0 und die ersten 2 Punkte waren eingefahren. Sicherlich war es kein besonders schönes und auch kein besonders gutes Spiel von uns. Dennoch gab es bei diesem Arbeitssieg Lichtblicke, die Hoffnung auf mehr machen. Speziell die im Vergleich zum ersten Spieltag besser Annahme der ersten beiden Sätze, die Souveränität im Angriff bei gutem Zuspiel und der Siegeswillen im letzten Satz sind Dinge auf denen wir aufbauen werden, denn bereits nächstes Wochenende steht uns mit dem Heidelberger TV ein ganz schwerer Brocken bevor. Bei einer Niederlage wären die weiteren Chancen beinahe bei null. Gewinnen wir dieses Spiel sind wir jedoch wieder im Aufstiegsrennen dabei. Unser erstes richtiges Heimspiel wird am 4 November stattfinden. Wir hoffen auf lautstarke Unterstützung!
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