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Am vergangenen Samstag kam es in der Schwarzbachhalle zum Topspiel der Landesliga. Zu Gast bei den Herren waren die direkten Verfolger TG Sandhausen (4.) und Mitaufsteiger ASC Feudenheim (2.). Bei einem Blick auf die Tabelle wird schnell klar, welche Brisanz in diesem Spieltag liegt. Bei zwei Siegen der VSG, würde man die Tabelle mit bereits zwei Spielen Vorsprung, bei noch 3 ausstehenden Spielen anführen. Bei einer Niederlage gegen Feudenheim, wäre die Tabellenspitze ausgeglichen. Und bei einem Sandhausener Sieg wären sogar sie wieder in unmittelbarer Schlagdistanz. Erinnert man sich noch an die Spiele der letzten Saison gegen Feudenheim, kommt zusätzlich noch etwas Pfeffer dazu.
Zunächst lautete der Gegner jedoch TG Sandhausen. Im Hinspiel unterlag die VSG Auswärts nach einem 2:0 Satzrückstand am Ende noch knapp mit 19:17 im Tie-Break. Sicherlich lieferten wir hierbei nicht unser bestes Spiel ab, aber dennoch wussten wir um die Stärke des Gegners. Trotz hoher Motivation lief das Spiel nur sehr schleppend an. Mit ungenauen Annahmen und leichten Aufschlagfehlern machten die Helmstadter sich selbst das Leben schwer. Doch auch Sandhausen brauchte seine Zeit um sich in der fremden Halle richtig einzuleben. Daher gestaltete sich der Spielstand zunächst noch ausgeglichen. In etwa der Mitte des ersten Satzes hatten sich dann alle beteiligten warmgespielt und das Spielniveau begann zu steigen. Zu Ungunsten der Gäste, denn Helmstadt steigerte sich deutlich schneller, zog einige Punkte davon und gewann den ersten Satz mit 25:18. Mit dem Satzgewinn und einem stetig wachsenden Publikum im Rücken, drückte man nun aufs Tempo. Die TG Sandhausen wehrte sich noch so gut es ging, war letzten Endes beim folgenden 25:19 und 25:20 gegen die ausnahmsweise vollbesetzen VSG machtlos. Somit endete das Spiel vollkommen verdient mit 3:0. Auch hier war die Revanche zum Hinspiel geglückt (Sieg gegen Mannheim). Der erste Schritt zum erfolgreichen Heimspiel war getan. Das wichtigere und wohl auch schwierigere Spiel stand jedoch noch bevor. Gegen den ASC Feudenheim gelang zwar im Hinspiel ein überraschend lockeres 3:0, dass das jedoch nicht die Leistungsfähigkeit der Mannschaft wiederspiegelt, bestätigt der aktuelle zweite Tabellenplatz. Dementsprechend heißspornig ging es auch gleich los. Schon beim Einschlagen kam es zu Reibereien zwischen den Mannschaften. Nicht das erste Mal in einem Spiel gegen Feudenheim. Eine gewisse Rivalität über die letzten Jahre war hier unverkennbar. Es blieb jedoch alles in einem gewissen Rahmen, sodass man sich schnell wieder auf das eigentliche Spiel konzentrieren konnte. Hier erwischten die Feudenheimer gleich den besseren Start. Mit sehr starken Blockaktionen nahmen sie den sonst gut angreifenden Helmstadtern immer wieder den Wind aus den Segeln. Zusätzlich sorgte die zu ungenaue Annahme wie schon im ersten Spiel gegen Sandhausen für kaum Möglichkeiten um das Spiel schnell zu machen. Da jedoch zumindest die Abwehr besser als in manch anderen Spielen stand, konnte sich Feudenheim nur gering absetzen. Zum Satzgewinn reichen jedoch bekanntlich auch zwei Punkte Vorsprung und so ging Satz 1 knapp, aber verdient an den ASC. Von Nervostität war jetzt jedoch keine Spur. Viel zu größ war der Anreiz der möglichen Verbandsliga. So gewann das Spiel zunehmend an Fahrt und die immernoch (gemessen an einem Helmstadter-Landesligaspiel) zahlreichen Zuschauer wurden für ihr Kommen belohnt. Satz zwei blieb über große Strecken genauso spannend wie der erste Satz. Mit dem einen Unterschied, dass man auf Helmstadter Seite immer öfter ein Mittel fand den noch immer starken Block der ASC zu umgehen. Die erneut besserwerdende Annahme ermöglichte einige gute (und auch unkonventionelle) Aktionen auf der Mitteposition, mit denen die Feudenheimer ein ums andre mal Schwierigkeiten hatten. So gelang es der VSG ihrerseits sich einige Punkte abzusetzen und - Licht aus....15 Minuten Pause... - für den Satzausgleich zu sorgen. Jetzt war die Anspannung endgültig dahin und die Herren der VSG spielten frei auf. Angetrieben vom Publikum und den eigenen Mitspielern, zeigte man nun wieso man oben an der Tabelle angesiedelt war. Immer wieder kam es auf beiden Seiten zu ansehnlichen Aktionen, egal ob es sich dabei um schnell gespielte Bälle, gute Blocks, starke Abwehraktionen oder lange Ballwechsel handelte. So macht auch die Landesliga richtig Spaß. Da es jedoch um mehr ging, als lediglich Spaß zu haben, gab es auch ein Schiedsgericht und vorallem eine Punktetafel, auf der sich auf Helmstadter Seite zum Satzende immer mehr Punkte befanden als auf Seiten der Feudenheimer. Somit endete auch das zweite Spiel mit einem Sieg der VSG (3:1 nach Sätzen). Nach dem Abpfiff sah man allen beteiligten die Erleichterung deutlich an. Freudenschreie, Jubeltänze, Stromausfälle...dieser Spieltag hatte einfach alles zu bieten!
Mitgespielt haben: Sebastian Kallus, Christian Walk, Tim Altermann, Martin Suchert, Georg Nitsche, Marc Wisser, Stephan Kulick, Janik Richter, Tobias Christian
Die erste Herrenmannschaft bedankt sich für die zahlreiche Unterstützung bei diesem Heimspieltag und freut sich auf die kommenden Spiele in der nächsten Saison!
Wieso die Überschrift jetzt "2x Tschüss!" heißt? - Klar, zwei Siege, zwei mal Tschüs an die Gegner! Falsch, so unfreundlich sind wir nicht! Beides waren heute gute Spiele von allen drei Teams. Solange die Spiele so ansehnlich sind, sagen wir gerne "Hallo!" und freuen uns auf weitere Spiele dieser Art! - Der Aufstieg ist geschafft, wir verabschieden uns von der Landesliga. Auch falsch! Noch haben wir 3 Spiele, bei denen wir nach wie vor zeigen müssen, dass wir es uns verdient haben aufzusteigen. NOCH sind wir nur Tabellenführer mit Vorsprung...Es sind jedoch schon viele kurz vor dem Ziel gestolpert...
Der erste Abschied gilt dem Publikum, von dem wir uns für diese Saison leider verabschieden müssen! Die letzten Spiele sind allesamt auswärts: Weinheim, Hockenheim und Mannheim (NVV-Jugend).
Der zweite Abschied gilt unserem Mittelblocker Martin Suchert, der einen neuen Job in seiner alten Heimat (Sachsen) antreten wird und uns leider auch für die restliche Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Viel Erfolg für die kommenden Jahre! Die Mannschaft bedankt sich auch für einige sehr schöne Jahre, in denen er uns mit diversen Anekdoten Woche für Woche unterhalten hat. Ist die neue Wohnung dann mal eingerichtet, laden wir uns auch gerne mal zu Besuch ein :) Wir sehn uns...
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